Songtexte – Soiz

Eine soizige Texte-Sammlung

VÖ: Fr, 03.10.2025

Songtexte als PDF

DRAHT

Dialekt

då wo du bist, woast du nu nia

owa du kennst di aus ba mir

kim eia, setz die zui, loss di geh

auf mein Jogltisch kost du dei G’schicht leg‘n

auf mein Jogltisch kost du dei G’schicht leg‘n

da Weg is moosig und du schnaufst

i siag, wie’st nåchdenkst und aufi schaust

da Summer griaßt heit a letztes moi

es schaut nix mehr aus wie dåzumois

do wo du woast, ziagst a Spur

wånn dånn da Reif kimmt deckt’s as zua

es draht si weira und es wa koa Summer, wånn nit amoi da Wind einawaht

es wird nit stad, wie du setzt dei Saat, de si in mir weira draht.

dei G‘schicht is a Teil vo meiner

sie geht in mir weira – sie geht in mir

de vor dir sand Teil vo deiner

sie geht in dir weira – sie geht in dir

de Zeit geht umma, so wia da Summer

da Herbst wird kemma, dir wås geb’m und nemma

de Zeit geht umma, so wia da Summer

da Herbst wird kemma, dir wås geb’m und nemma

dei G‘schicht is a Teil vo meiner

sie geht in mir weira – sie geht in mir

de vor dir sand Teil vo deiner

sie geht in dir weira – sie geht in dir

DRAHT (DREHT)

der Weg ist moosig und du schnaubst

ich seh’, wie du nachdenkst und hinauf siehst

der Sommer grüßt heute ein letztes Mal

es sieht nichts mehr so aus wie dazumals

da wo du warst, ziehst du eine Spur

wenn dann der Reif kommt, deckt es sie zu

es dreht sich weiter und es wär kein Sommer, wenn nicht einmal der Wind herein weht

es wird nicht still, weil du setzt deine Saat, die sich in mir weiterdreht

deine Geschichte ist ein Teil von meiner

sie geht in mir weiter – sie geht in mir

die vor dir, sind Teil von deiner

sie geht in dir weiter – sie geht in dir

die Zeit geht vorbei, so wie der Sommer

der Herbst wird kommen, dir was geben und nehmen

die Zeit geht vorbei, so wie der Sommer

der Herbst wird kommen, dir was geben und nehmen

deine Geschichte ist ein Teil von meiner

sie geht in mir weiter – sie geht in mir

die vor dir, sind Teil von deiner

sie geht in dir weiter – sie geht in dir

MARIA

Dialekt

wås håt’n sie scho wiera ohzog‘n

auf ihrer Blus‘n is a Fleck

ihr rechtes Knia is wiera aufg‘schlång

i hob’s gråd nu g’sehn – hiaz is sie weg

sie pfeift ständig irgendwo a Liad

und sie spüt nur mit de best’n Koat’n

nåch da längst‘n Nåcht wird sie nit miad

auf ihr’n Sieg muaß ma n-n-nur nu woat’n

Maria, du låchst mi oh mit dei’m Goidzåhn

Maria, mia tånz’n Poika gånz långsåm

Maria, du håst den ållerschenst’n Vornåm

Maria, mia tånz’n Poika gånz långsåm

Maria, i dat di so vü fråg’n

Maria, du lafst immer davo

sie is a Engel und a Dämon

und sie trompet wie a Elefånt

i sing’ für sie åb hiaz jeden Song

i dat sie so vü fråg‘n

Wås damma då, wås måch ma då

des gibt’s do nit, des kånn nit sei

de Sunn geht auf und sie is nu nit då

I kånn neama, i wü neama,

sie duat nia des wås ma ihr sågt

des Dirndl, sie bringt mi nu ins Gråb

Maria, du låchst mi oh mit dei’m Goidzåhn

Maria, mia tånz’n Poika gånz långsåm

Maria, du håst den ållerschenst’n Vornåm

Maria, mia tånz’n Poika gånz långsåm

Maria, i dat di so vü fråg’n

Maria, du lafst immer davo

Maria, i dat di so vü fråg’n

He Maria!

MARIA (Hochdeutsch)

was hat sie schon wieder angezogen

auf ihrer Bluse ist ein Fleck

ihr rechtes Knie ist wieder aufgeschlagen

ich hab’ sie grade noch gesehen – jetzt ist sie weg

sie pfeift ständig irgendwo ein Lied

und sie spielt nur mit den besten Karten

nach den längsten Nächt wird sie nicht müde

auf ihren Sieg muss man n-n-nur noch warten

Maria, du lachst mich an mit deinem Goldzahn

Maria, wir tanzen Polka ganz langsam

Maria, du hast den allerschönsten Vornamen

Maria, wir tanzen Polka ganz langsam

Maria, ich würd dich so viel fragen

Maria, du läufst immer davon

sie ist ein Engel und ein Dämon

und sie trampelt wie ein Elefant

ich sing’ für sie ab jetzt jeden Song

ich würd’ sie so viel fragen

Was tun wir da, was machen wir da

das gibt’s doch nicht, das kann nicht sein

die Sonne geht auf und sie ist noch nicht da

ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr

sie tut nie das was man ihr sagt

das Mädl, sie bringt mich noch ins Grab

Maria, du lachst mich an mit deinem Goldzahn

Maria, wir tanzen Polka ganz langsam

Maria, du hast den allerschönsten Vornamen

Maria, wir tanzen Polka ganz langsam

Maria, ich würd dich so viel fragen

Maria, du läufst immer davon

Maria, ich würd dich so viel fragen

He Maria!

WEDA

Dialekt

es steigt scho auf, långsåm steht‘s über ålle Berg

dicke Luft, es brennt owa, es steht üwa oim

Weda, kim owa

es presst die Luft durch ålle Ritzen

druckt die Hitz durch jede Wånd

ziag di zåm, låss di hänga, saug di aus

Weda, kim owa

bringt da Juli so vü Donner werd des Föd so grea wia nia sei

wei nåch so am nåss‘n Summer, bringt da Herbst so vü wia nia Wein

wånn ma an Wind saat

wird‘s an Sturm geb’m

woher da Wind waht

wean ma dånn seh‘n

es kimmt schon näher s’Wedaleicht‘n

in de Schått‘n druckt‘s as Liacht

hoit di zåm, es håt an Grund, dass du di fiachst

Weda, kim owa

es frisst die Gluat, frisst de Åsch’n, es mog’s truck‘n, es mog‘s eng

es wird a Eis, es wird Wåsser, Wåsser wird Dunst

Weda, kim owa

wånn ma an Wind saat

wird‘s an Sturm geb‘m

woher da Wind waht

wean ma dånn seh‘n

Kim owa, Weda!

Kim owa, Weda!

Kim owa!

Weda!

WEDA (UNWETTER)

es steigt schon auf, langsam steht’s über alle Berge

dicke Luft, es brennt runter, es steht über allem

Unwetter, komm runter

es presst die Luft durch alle Ritzen

drückt die Hitz durch jede Wand

zieh dich zusammen, lass dich hängen, saug dich aus

Unwetter, komm runter

bringt der Juli so viel Donner wird das Feld so grün wie nie sein

weil nach so einem nassen Sommer, bringt der Herbst so viel wie nie Wein

wenn man Wind sät

wird es einen Sturm geben

woher der Wind weht

werden wir dann sehen

es kommt schon näher das Wetterleuchten

in die Schatten drückt es das Licht

halt dich zurück, es gibt einen Grund, dass du dich fürchtest

Unwetter, komm runter

es frisst die Glut, frisst die Asche, es mag’s trocken, es mag’s eng

es wird Eis, es wird Wasser, Wasser wird Dunst

Unwetter, komm runter

wenn man Wind sät

wird es einen Sturm geben

woher der Wind weht

werden wir dann sehen

Komm runter, Unwetter!

Komm runter, Unwetter!

Komm runter!

Unwetter!

WOS I NIT BIN

Dialekt

de Sunn scheint in dei G’sicht

vo då wo du stehst, håt ma de beste Sicht

es håt scho wer so woin,

dass mia zwoa, vom söb’m Ståmm foin

månchmoi bist du gråd und koit

i hob mi oft g’schamt, wånn i z’nåh zu dir woit

und ah wånn i ah nu so wenig woaß, vo wås du red‘st

i dat des ois versteh, wånn du des megst

wånn du des megst

und ah wånn i da nu wås geb’m kinnt

i gab da ois, wånn du des megst

wånn du des megst

du bist so vü, wås i nit bin

du håst so schene Aug’n

i woit oiwei, so wia du ausschau

da Fleiß håt a sein Preis

du oawatst so vü, dass sunst nu wenig Zeit bleib

und wånn uns koa weg mehr verbindt

i woat im Tål, in dem de Låmmer durch rinnt

und ah wånn i ah nu so wenig woaß, vo wås du red‘st

i dat des ois versteh, wånn du des megst

wånn du des megst

und ah wånn i da nu wås geb’m kinnt

i gab da ois, wånn du des megst

wånn du des megst

du bist so vü, wås i nit bin

du bist so vü, wos i nit bin

WOS I NIT BIN (WAS ICH NICHT BIN)

die Sonne scheint in dein Gesicht

von da wo du stehst, hat man die beste Sicht

es hat schon wer so wollen

dass wir zwei, vom selben Stamm fallen

manchmal bist du gerade und kalt

ich hab mich oft geschämt, wenn ich zu nah zu dir wollte

und auch wenn ich noch so wenig weiß, wovon du redest

ich würd’ das alles verstehen, wenn du das willst

wenn du das willst

und auch wenn ich dir noch was geben könnte

ich würd dir alles geben, wenn du das willst

wenn du das willst

du bist so viel, das ich nicht bin

du hast so schöne Augen

ich wollte immer, so wie du aussehen

der Fleiß hat seinen Preis

du arbeitest so viel, dass sonst nur wenig Zeit bleibt

und wenn uns kein Weg mehr verbindet

ich warte im Tal, in dem die Lammer durch rinnt

und auch wenn ich noch so wenig weiß, wovon du redest

ich würd’ das alles verstehen, wenn du das willst

wenn du das willst

und auch wenn ich dir noch was geben könnte

ich würd dir alles geben, wenn du das willst

wenn du das willst

du bist so viel, das ich nicht bin

du bist so viel, das ich nicht bin

TEPPICH

Dialekt

schiache G’sichter mit grobe Händ

ziag’n am Kråg’n vo dei‘m oit‘n Hemd

ois is schwoaz oder weiß

dazwischen gibt’s nix mehr wås bleib

es geht bergåb und ois foaht Schuss

dass de Sicht schlecht is, is jed‘m wurscht

und wånn du lieg‘n bleibst, draht sie koana um

wei

es geht neama drum,

dass ma wem zuaheat

und wås dazualernt

sondern dass ma n‘Dreck unter’n Teppich kehrt

mia sitzt‘n uns auf de Fehler drauf

jeder suacht si an Schuidig’n aus

und während ma irgendwen ohklåg‘n

laft uns sowieso de Zeit oh

wei ma a gånze Wöd drauf bau’n

dass ma a gånze Wöd aussaug‘n

mia håm nix mehr zu verlier‘n

hiaz kimma uns ungeniert

gegenseitig ohliag‘n

und unser G‘schicht is bluatig

owa ständig drüber red’n

duat ma nit

daut ma nit

TEPPICH (Hochdeutsch)

hässliches Gesichter mit groben Händen

ziehen am Kragen deines alten Hemdes

alles ist schwarz oder weiß

dazwischen gibt’s nichts mehr, das bleibt

es geht bergab und alles fährt Schuss

dass die Sicht schlecht ist, ist jedem egal

und wenn du liegen bleibst, dreht sich niemand um

weil…

es geht nicht mehr darum,

dass man jemanden zuhört

und dazulernt

sondern dass man den Dreck unter den Teppich kehrt

wir setzen uns auf die Fehler drauf

jeder sucht sich einen Schuldigen aus

und während wir irgendjemanden anklagen

läuft uns sowieso die Zeit ah

weil wir eine ganze Welt darauf bauen

dass wir eine ganze Welt aussaugen

wir haben nichts mehr zu verlieren

jetzt können wir uns ungeniert

gegenseitig anlügen

und unsere Geschichte ist blutig

aber ständig drüber reden

tut man nicht

tut man nicht

HEX HEX

Dialekt

des Föd is feicht

da Tåg is gra

de koite Luft brennt auf da Haut

da Mond steht Schlång

bis Liacht vageht

bis finster wird und da Nebi steht

ma siag sie niamois vo vorn

sie siag uns oi

sie zoag si koam

sie woaß genau, wer g‘stråft keat

sie woaß ois, weil sie zuaheat

Frigga

wånn‘s di gib, dånn trau di her

nimm da endlich, wås da keat

de Leit red‘n so vü vo dir

wånn du dånn kimmst, steh‘n de ålle Spalier

sie geht mit‘n Teifi Hånd in Hånd

ånders ois da Teifi håt sie Verstånd

sie siag de Sön, de ma nit siag

sie schaut da zua, wia du gråd liagst

Frigga

HEX HEX (Hochdeutsch)

das Feld ist feucht

der Tag ist grau

die kalte Luft brennt auf der Haut

der Mond steht Schlange

bis das Licht vergeht

bis es dunkel wird und der Nebel steht

man sieht sie niemals von vorne

sie sieht uns alle

sie zeigt sich keinem

sie weiß genau, wem Strafe gebührt

sie weiß alles, weil sie zuhört

Frigga

wenn’s dich gibt, dann trau dich her

nimm dir endlich, was dir gehört

de Leit reden so viel von dir

wenn du dann kommst, stehen die alle Spalier

sie geht mit dem Teufel Hand in Hand

anders als der Teufel hat sie Verstand

sie sieht die Seelen, die man nicht sieht

sie sieht dir zu, wie du grad lügst

Frigga

ES LIEGT AN DIR

Dialekt

ois geht im Vorbeigeh’

ois laft ihr noch

s’Glick foit in ihr’n Schoß

sie ziag des beste Los

ziag sie nit so fest

du duast ihr weh

hoit sie nit so fest

sie hot scho blaue Fleck

es liegt nit an ihr

es liegt an dir

es liegt nit an ihr

es liegt an dir

es liegt nit an ihr

es liegt an dir

es liegt nit an ihr

es liegt an dir

Sie woaß scho wås du wüst

glaubst du, des riacht ma nit

es legt’s eich beide hi

nur du liegst hecha ois sie

a taube Zung

a schlechter G’schmåck im Mund

sie håt a taube Zung

an schlecht’n G’schmåck im Mund

Es liegt nit an ihr

es liegt an dir

es liegt nit an ihr

es liegt an dir

es liegt nit an ihr

es liegt an dir

ES LIEGT AN DIR (Hochdeutsch)

alles geht im Vorbeigehen

alles läuft ihr nach

das Glück fällt ihr in den Schoß

sie zieht das beste Los

zieh sie nicht so fest

du tust ihr weh

halt sie nicht so fest

sie hat schon blaue Flecken

es liegt nicht an ihr

es liegt an dir

es liegt nicht an ihr

es liegt an dir

es liegt nicht an ihr

es liegt an dir

es liegt nicht an ihr

es liegt an dir

Sie weiß schon was du willst

glaubst du, dass riecht man nicht

ihr legt euch beide hin

nur du liegst höher als sie

eine taube Zunge

schlechter Geschmack im Mund

sie hat eine taube Zunge

einen schlechten Geschmack im Mund

es liegt nicht an ihr

es liegt an dir

es liegt nicht an ihr

es liegt an dir

es liegt nicht an ihr

es liegt an dir

MAUER

Dialekt

in deara Erd‘n steckt mei Bluat und mei Schweiß und mei gånze Lebenszeit

i fiacht mi ständig, dass ma wer wås wegnimmt, obwoi mir des goa nit keat

i bin nia Schuid, es sand die åndern

de åndern steh‘n ma im Weg

i bau a Mauer in mein Goat’n

dass i de Berg neama siag

i bau a Mauer in mein Goat’n

dass i de Berg neama siag

i bau a Mauer

fürs Hoamatlånd hackelt i, buddelt i und i zoi an haufn Göd

i wü nur guat leb’m, jed‘n Winter woat i dånn auf‘n nächst‘n Pulverschnee

i bin nia schuid, es sand die åndern

de åndern steh‘n ma im Weg

i bau a Mauer in mein Goat’n,

dass i de Berg neama siag

i bau a Mauer in mein Goat’n,

dass i de Berg neama siag

i bau a Mauer

MAUER (Hochdeutsch)

in dieser Erde steckt mein Blut und mein Schweiß und meine ganze Lebenszeit

ich fürchte mich ständig, dass mir jemand etwas wegnimmt, obwohl mir das gar nicht gehört

ich bin nie Schuld, es sind die anderen

die anderen stehen mir im Weg

ich bau eine Mauer in meinen Garten

damit ich die Berge nicht mehr seh’

ich bau eine Mauer in meinen Garten

damit ich die Berge nicht mehr seh’

ich bau eine Mauer

fürs Heimatland racker ich, schufte ich und ich zahl einen Haufen Geld

ich will nur gut leben, jeden Winter warte ich dann auf den nächsten Pulverschnee

ich bin nie Schuld, es sind die anderen

die anderen stehen mir im Weg

ich bau eine Mauer in meinen Garten

damit ich die Berge nicht mehr seh’

ich bau eine Mauer in meinen Garten

damit ich die Berge nicht mehr seh’

ich bau eine Mauer

VERWÖHNT

Dialekt

deine Leit vor dir

håb‘m fest g‘oawat dafia

håb‘m da oi Tür‘n aufdruckt

und da den Weg austrett

du kost geht wohin du wüst

am Weg vergessen wer‘st bist

du ko’st da sicher sei,

wånn’st wiera kimmst kost bleib‘m

wånn du foist, foist direkt in woame Årm

ois is schwårz, owa dir gib wer de Foab’m

wånn oi geh’n, bist du sicher nit alloa

du verspüst, owa du håst nix verlor’n

du foitst de Händ am Tisch zåm

vazöhst ma wås se foisch g‘måcht håm

du wuatst des nia so doa

dir wird des hiaz erscht ois kloa

dass du nia wiera zruck geh mågst

klingt so hoat, wånn du des sågst

du kånnst da sicher sei, wånn’st wiera kimmst kost bleib’m

wånn du foist, foist direkt in woame Årm

ois is schwoaz, owa dir gib wer de Foab’m

wånn oi geh’n, bist du sicher nit alloa

du verspüst, owa du håst nix verloa‘n

du bist so verwöhnt

du låsst de Leit oi seh‘n

wia guat, dass dir heit geht

und vor dei‘m Haus am See

feiert de Haute volée

da Grund warum du di traust,

is weist auf sichern Bod‘n baust

du kånnst da sicher sei, wånn’st wiera kimmst kost bleib’m

VERWÖHNT (Hochdeutsch)

deine Leute vor dir

haben fest gearbeitet dafür

haben dir alle Türen aufgedrückt

und dir den Weg ausgetreten

du kannst gehen wohin du willst

am Weg vergessen wer du bist

du kannst dir sicher sein,

wenn du wieder kommst kannst du bleiben

wenn du fällst, fällst du direkt in warme Arme

alles ist schwarz, aber dir gibt jemand die Farbe

wenn alle gehen, bist du sicher nicht alleine

du verspielst, aber du hast nichts verloren

du faltest die Hände am Tisch zusammen

erzählst mir was sie falsch gemacht haben

du würdest das nie so tun

das wird dir jetzt erst alles klar

dass du nie wieder zurückgehen willst

klingt so hart, wenn du das sagst

du kannst dir sicher sein, wenn du wieder kommst kannst du bleiben

wenn du fällst, fällst du direkt in warme Arme

alles ist schwarz, aber dir gibt jemand die Farbe

wenn alle gehen, bist du sicher nicht alleine

du verspielst, aber du hast nichts verloren

du bist so verwöhnt

du lässt die Leute alle sehen

wie gut, dass es dir heute geht

und vor deinem Haus am See

feiert de Haute volée

der Grund warum du dich traust,

ist weil du auf sicherem Boden baust

du kannst dir sicher sein, wenn du wieder kommst kannst du bleiben

SCHUTT UND DRECK

Dialekt

wånn neamd mehr sicher is

datatst du dånn geh

wånn du geh kinnst

oder hängst du z’vü an dem, wo‘st bist

wånn‘st as moang scho wissen muaßt

es warat koa Zeit mehr

nur nu a letzte Nåcht

i woaß scho, i moin schwårz

håst du da scho moi dåcht,

dass då wo du gråd stehst

friahra scho amoi

nur nu Schutt und Dreck g’wen is

håst du da scho moi dåcht,

dass då wo du gråd stehst

vielleicht wiera boid

nur nu Schutt und Dreck is

nur nu Schutt und Dreck is

nur nu Schutt und Dreck is

nur nu Schutt und Dreck is

nur nu Schutt und Dreck is

SCHUTT UND DRECK (Hochdeutsch)

wenn niemand mehr sicher is

würdest du dann gehen

wenn du gehen könntest

oder hängst du zu viel an dem, wo du bist

wenn du’s morgen schon wissen müsstest

es wär keine Zeit mehr

nur noch eine letzte Nacht

ich weiß schon, ich mal schwarz

hast du dir schon mal gedacht,

dass da wo du grad stehst

früher schon einmal

nur noch Schutt und Dreck gewesen ist

hast du dir schon mal gedacht,

dass da wo du grad stehst

vielleicht wieder bald

nur noch Schutt und Dreck ist

nur nu Schutt und Dreck is

nur nu Schutt und Dreck is

nur nu Schutt und Dreck is

nur nu Schutt und Dreck is

SOIZ

Dialekt

weit weg vom Himmi is für mi Himmi

genau då bin i i stoipert nia

wei i schau wo i hi steig

im Berg drei derfst nit feig sei

wånn‘st eina gehst in Berg bleib ois daust wås‘t nit brauchst

unterm Dreck und unterm Stoa kånn de hinige Wöd nit weh doa

nit weh doa

Soiz auf da Haut reibt oide Wunden auf

Soiz auf da Haut reibt oide Wunden auffff

weißes Goid, meine Tåsch‘n sand voi mit

weiß‘m Goid, wånn i irgendwånn amoi nix

mehr håb‘m soi, meine Tåsch‘n sand voi mit

weiß‘m Goid, wånn i irgendwånn amoi nix

mehr håb‘m soi, meine Tåsch‘n sand voi mit

weiß‘m Goid, wånn i irgendwånn amoi nix

mehr håb‘m soi, meine Tåsch‘n sand voi mit

weiß‘m Goid, meine Tåsch‘n sand voi mit

weiߑm Goid

Kerndl für Kerndl – Ha!

de Groß’n viari, de Kloanen zrucki

Kerndl für Kerndl – Ha!

de Groß’n viari, de Kloanen zrucki

weißes Goid, meine Tåsch‘n sand voi mit

weiß‘m Goid, wånn i irgendwånn amoi nix

mehr håb‘m soi, meine Tåsch‘n sand voi mit

weiß‘m Goid, wånn i irgendwånn amoi nix

mehr håb‘m soi, meine Tåsch‘n sand voi mit

weiß‘m Goid, wånn i irgendwånn amoi nix

mehr håb‘m soi, meine Tåsch‘n sand voi mit

weiß‘m Goid, meine Tåsch‘n sand voi mit

weiß‘m Goid, meine Tåsch‘n sand voi mit

weiß‘m Goid, wånn i irgendwånn amoi nix

mehr håb‘m soi, meine Tåsch‘n sand voi mit

weiß‘m Goid, meine Tåsch‘n sand voi mit

weiߑm Goid

SALZ

weit weg vom Himmel ist für mich Himmel

genau da bin ich ich stolpert nie

weil ich schau wo ich hin steig’

im Berg drinnen darfst du nie feig sein

wenn du hinein gehst in den Berg bleibt alles draußen, was du nicht brauchst

unterm Dreck und unterm Stein kann die kaputte Welt nicht weh tun

nicht weh tun

Salz auf der Haut reibt alte Wunden auf

Salz auf der Haut reibt alte Wunden auffff

weißes Gold, meine Taschen sind voll mit

weißem Gold, wenn ich irgendwann einmal nichts

mehr haben soll, meine Taschen sind voll mit

weißem Gold, wenn ich irgendwann einmal nichts

mehr haben soll, meine Taschen sind voll mit

weißem Gold, wenn ich irgendwann einmal nichts

mehr haben soll, meine Taschen sind voll mit

weißem Gold, meine Taschen sind voll mit

weißem Gold

Korn für Korn – Ha!

die Großen nach vor, die Kleinen zurück

Korn für Korn – Ha!

die Großen nach vor, die Kleinen zurück

weißes Gold, meine Taschen sind voll mit

weißem Gold, wenn ich irgendwann einmal nichts

mehr haben soll, meine Taschen sind voll mit

weißem Gold, wenn ich irgendwann einmal nichts

mehr haben soll, meine Taschen sind voll mit

weißem Gold, wenn ich irgendwann einmal nichts

mehr haben soll, meine Taschen sind voll mit

weißes Gold, meine Taschen sind voll mit

weißes Gold, meine Taschen sind voll mit

weißes Gold, wenn ich irgendwann einmal nichts

mehr haben soll, meine Taschen sind voll mit

weißes Gold, meine Taschen sind voll mit

weißes Gold

KLOA

Dialekt

i woaß eh – då bin i sicher

owa wer woaß, wås nu sicher is

und wonn moang ois untergeht

hoff i, dass du mit mir untergehst

i woaß eh – du nimmst ma olle bes’n Gedånk’n weg

du sågst: ‘so werd’n mir nit’

du sågst so redst du nit mit mir, es steht jo nix dafia

du woaßt eh månchmoi hear i wås du denkst

und i siag’s, wonn du vo wås ohlenkst

und wonn du an wås so sehr hängst

und dabei bleibst

und für wås brennst

und du woaßt eh – wås sand scho 10 Joah

irgendwånn is ois amoi goa

und wen interessiert’s wås irgendwånn moi woa

wei de Wöd is so winzig kloa

de Wöd is so winzig kloa

de Wöd is so winzig kloa

winzig kloa

KLOA (KLEIN)

ich weiß schon – hier bin ich sicher

aber wer weiß schon, was noch sicher ist

und wenn morgen alles untergeht

hoff ich, dass du mit mir untergehst

ich weiß schon – du nimmst mir alle bösen Gedanken weg

du sagst ‘so werden wir nicht’

du sagst ‘so redest du nicht mit mir, es steht ja nichts dafür’

du weißt schon – manchmal hör ich was du denkst

und ich seh’, wenn du von etwas ablenkst

und wenn du an etwas so sehr hängst

und dabei bleibst

und für was brennst

du weißt schon – was sind schon 10 Jahre

irgendwann ist alles mal vorbei

und wen interessierts, was irgendwann mal war

weil die Welt ist so winzig klein

die Welt ist so winzig klein

die Welt ist so winzig klein

winzig klein